Die Wurzelspitzenresektion
Wenn Untersuchung und Röntgendiagnostik ergeben, dass in der Umgebung der Wurzelspitze eines Zahnes eine Entzündung oder eine Zyste besteht, ist eine Wurzelspitzenresektion (Entfernung der Wurzelspitze) eine Möglichkeit, diesen Zahn zu erhalten.
Die Operation
In örtlicher Betäubung wird durch einen Schleimhautschnitt der Knochen über der betroffenen Wurzelspitze freigelegt. Der Knochen wird im Bereich der Wurzelspitze mit einer Fräse abgetragen und dann die Wurzelspitze sowie das entzündete Gewebe entfernt (reseziert). In den meisten Fällen erfolgte eine Wurzelfüllung einige Zeit vor der Operation.
Zusätzlich kann der Wurzelkanal von der Wurzelspitze her gefüllt werden. Folge der Operation können Schwellungen der Wange und Lippe, Mundöffnungsbehinderung, Schluckbeschwerden und Temperaturerhöhungen sein. Diese Folgebeschwerden gehen in der Regel nach drei bis vier Tagen zurück. Nach einer Woche werden die Fäden entfernt. Die Wundheilung ist nach ca. vier Wochen abgeschlossen.
![]() Trennen von Zahnfleisch und Knochenhaut, Darstellung der Knochenoberfläche |
![]() Abtragung des Knochens, bis Wurzelspitze freiliegt |
![]() Kürzung der Wurzelspitze |





